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Aus der Traum vom Aufstieg: Blue Boys werden Dritter - neuer Anlauf 2022

Aus der Traum vom Aufstieg: Blue Boys werden Dritter - neuer Anlauf 2022

Schlag ins Grün am 18. Loch: Jan Siswick (r.) schaut seinem Ball hinterher - ebenso wie sein Viererpartner Maxi Breuell (M.) und Kai Zobel, der als Caddie assistiert. Am letzten Loch spielen Siswick/Breuell ein Par, insgesamt drei Schläge über Par
Schlag ins Grün am 18. Loch: Jan Siswick (r.) schaut seinem Ball hinterher - ebenso wie sein Viererpartner Maxi Breuell (M.) und Kai Zobel, der als Caddie assistiert. Am letzten Loch spielen Siswick/Breuell ein Par, insgesamt drei Schläge über Par

Ausgerechnet am letzten Spieltag der 2. Bundesliga Nord zeigte das Treudelberger Team seine schlechteste Saisonleistung. Beim GC Walddörfer belegten die Blue Boys mit 28 Schlägen über Par den dritten Platz und schlossen die Spielzeit damit auf Platz drei der Tabelle ab.

„Wir haben kollektiv versagt“, zürnte Maxi Breuell mit sich und seinen Mitspielern. „Aber wir sind erhobenen Hauptes vom Platz gegangen. Wir haben noch ein paar gute Jahre vor uns und greifen 2022 wieder an.“

Vor dem ersten Abschlag am Sonntagmorgen um 7.30 Uhr lagen Hannover, Stolper Heide Berlin und die Blue Boys mit jeweils 16 Punkten gleichauf an der Tabellenspitze, doch die Wege trennten sich schon am ersten Loch. Fünf Bogeys notierte Kapitän Knut Baras und nur drei Par, „bei den Einspielrunden haben meine Jungs hier reihenweise Birdies gespielt.“

Nach acht Einzeln und vier Vierern bis 21 Uhr, einer Nervenschlacht und langer Regenpause gewann schließlich Hannover mit dem dritten Spieltagssieg in Folge und einem Ergebnis von sechs Schlägen über Par das Titelrennen vor Stolpe (+11) und den Treudelbergern (+28) und qualifizierte sich für das Bundesliga-Aufstiegsspiel gegen den Westmeister am 15. August.

„Bisher hatten wir immer nur den Druck im Abstiegskampf, nun haben wir das erste Mal um die Meisterschaft gespielt. Das war völlig neu für uns, wenn du dir die ganze Woche darüber Gedanken machst. Das haben die meisten meiner Jungs nicht hinbekommen“, sagt Knut Baras, „aber wir werden daraus lernen. Ich sehe die Sache mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Und ganz ehrlich: Wir haben in der Bundesliga noch nichts zu suchen.“

Allein Jan Siswick (-2 unter Par), der nach Knie-OP wiedergenesene Jan Nebe (-1) und Tom Schmanns (+1) spielten auf bekanntem Niveau. „Es kann nicht sein, dass die nächsten Spieler dann alle mit +5 die Runde beenden. So kannst Du nicht gewinnen“, zeigte sich Maxi Breuell selbstkritisch.

Ende schlecht, alles schlecht? Dieser These widerspricht Knut Baras vehement. „Der letzte Spieltag war unsere Kür, die haben wir verpatzt, klar. Die Pflicht hatten wir aber schon nach dem zweiten Spieltag erfüllt, als wir frühzeitig den Klassenerhalt gesichert haben. Dass wir mit den hohen Meisterschaftsfavoriten Hannover und Stolpe so lange mithalten konnten und dann noch den Showdown in Walddörfer hatten, ist sensationell. Wir haben in diesem Jahr viel mehr erreicht, als wir geplant haben.“ Und weiter: „Wir lassen uns nichts kaputtmachen, wir haben eine geile Saison gespielt und sind in unserer Langzeitplanung mehr als im Soll. Die Mannschaft ist richtig stark und vor allem entwicklungsfähig.“

Das große Ziel bleibt deshalb unverändert: der Aufstieg in die Bundesliga in den nächsten zwei Jahren.

Die Einzelergebnisse: Jan Siswick (-2), Jan Nebe (-1), Tom Schmanns (+1), Miguel Siercke (+5), Dennis Meyerrose (+5), Maxi Breuell (+5), Fabius Wenzlawek (+6), Florian Riedel (+8, Streichresultat).

Viererergebnisse: Nebe/Schmanns (+2), Breuell/Siswick (+3), Luca Fischer/Michael Kruse (+4), Meyerrose/Wenzlawek (+7, Streichresultat).

Tom Schmanns (l.) mit einem phänomenalen Rettungsschlag auf Bahn 18. Den missglückten Abschlag von Jan Nebe (2. v. r.) schlägt er aus dem Rough am Grün des sechsten Loches mit Eisen 6 aus 171 m über eine hohe Baumreihe und ohne Sicht auf das Grün des 18. Loches 13 Meter an die Fahne. Es wird noch ein Par. Florian Riedel (2. v. l.) und Dennis Meyerrose staunen

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